Mrz 27, 2013 | Post by: Sabine No Comments

Vorträge: Social Media – auch für kleine Unternehmen und Low-Budget-Projekte

Jeder spürt den Druck, sich mit Social Media (SoM) zu beschäftigen. Kann man im Privaten noch sagen, brauche ich nicht, geht auch ohne, wird es im Geschäftsleben doch immer mehr erwartet, dass auch über Twitter, Facebook & Co. kommuniziert wird. Für manch einen Unternehmer oder Projektverantwortlichen stellt die Vielfalt an Möglichkeiten aber erst mal eine große Hürde da. In meinen Vorträgen gebe ich einen ersten Überblick über die Möglichkeiten und Chancen der einzelnen Instrumente: Was gibt es, wie funktioniert es, wer kommuniziert hier schon erfolgreich. Anhand von Beispiele zeige ich, wie Social Media-Kanäle genutzt werden können. Ziel ist es, das Interesse der Teilnehmer zu wecken, sich tiefer mit einzelnen Tools zu beschäftigen. Im nächsten Schritt kann dann jeder selbst überlegen, wie er das für sein Business nutzen möchte.

Mit Strategie kommunizieren

Wichtig ist eine strategische Herangehensweise, die in das Gesamt-Kommunikationskonzept passt. Klingt eigentlich völlig logisch, wird aber in der Realität nicht immer so umgesetzt. Nur 40 Prozent der Unternehmen, die SoM-Aktivitäten duchführen, haben laut einer Untersuchung von GfK und der Agentur Webguerillas eine SoM-Strategie.

Schritt für Schritt

Auch bei SoM ist es nicht sinnvoll sich kopflos ins Abenteuer zu stürzen, besonders dann, wenn es Teil einer professionellen Kommunikation sein soll. Ein paar Vorüberlegungen und ein schrittweises Herantasten sind empfehlenswert:

  • Ziele und Dialoggruppen festlegen: Was will ich erreichen? Wen will ich erreichen und wo finde ich ihn im Netz?
  • Erste Ideen für Content: Welche Inhalte möchte ich kommunizieren?
  • Zeitbudget festlegen: Wie viel Zeit möchte / kann ich investieren?
  • Zuhören: Gesprächen folgen, um herauszufinden wie und über was gesprochen wird.
  • Mitmachen und Interagieren: An Gesprächen teilnehmen, Inhalte teilen, Fragen stellen und beantworten.
  • Fürsprecher und Freunde gewinnen: Follower oder Freunde gewinnen, die an den eigenen Themen interessiert sind und diese kommentieren und teilen.

Die Tools des Social Web

Es gibt eine unübersichtliche Auswahl von Tools für das Socialising (Knüpfen von Kontakten) im Internet. Zahlreiche Grafiken geben einen Überblick, wie beispielsweise das Social Media Prisma.
Die wichtigsten für Einsteiger sind Twitter, Facebook, Google+. Twitter ist eher nachrichtlich, hier werden kurze Informationen und Links zu interessanten Nachrichten geteilt. Bei Facebook trifft man die Menschen in einem privaten Umfeld an, während Google+ zurzeit noch eher von seriösen beruflichen Infos geprägt ist. Es hat aber noch nicht die Verbreitung von Facebook und wird eher von SoM-Spezialisten verwendet. Aber auch bei Google+ gibt es schon viele Unternehmensseiten auch aus anderen Branchen. Der Kern einer jeden Kommunikation in sozialen Netzen ist die eigene Website oder das eigene Blog. Hier kann man Inhalte, Layout und Rahmenbedingungen selbst bestimmen. Alle Aktivitäten im Social Web können Besucher auf diesen Auftritt bringen.

Und hier ein paar gelungene Beispiele:

Blog / Website: Rechtsanwaltskanzlei Dury
Twitter: Agentur Erlebnisraum
Facebook: Maler Deck
Google+: QKies

Der Vortrag bei den Unternehmerinnen Bad Soden hat bei einigen Teilnehmern das Interesse geweckt, sich tiefergehend mit diesem Thema zu beschäftigen. Deshalb habe ich im Anschluss Workshops zu Twitter und Facebook angeboten. Weitere Vorträge und Workshops sind bereits geplant.

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