Sep 07, 2011 | Post by: Sabine No Comments

Social Media – Das Leitmedium des 21. Jahrhunderts?

Social Media (SoM) ist in aller Munde. Kommunikationsabteilungen, Marketingmanager und Agenturen müssen die sozialen Netzwerke in ihre Arbeit einbeziehen. Vielen ist aber noch nicht klar, wie sie das für ihr Unternehmen umsetzen sollen. Dementsprechend war das Interesse am 2. Social Media Kongress des Management Forums, Verlagsgruppe Handelsblatt, sehr groß. Rund 200 Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen kamen am 30. und 31. August im Radisson Blu in Frankfurt zusammen, um von den Erfahrungen der Referenten zu profitieren. Was sind die aktuellen Social Media Trends? Welche internen Prozesse muss ich ändern? Was ist bei einer übergreifenden SoM-Strategie zu beachten? Funktioniert SoM auch im B to B-Geschäft? Welche erfolgreichen Beispiele gibt es? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Teilnehmer im Laufe der beiden Kongresstage.

Social Media sagt schon ziemlich genau, um was es geht: um die Pflege von sozialen Kontakten im Medium Internet. Wir sprechen mit Menschen nicht mit Zielgruppen. Wir führen Gespräche und vermitteln keine Botschaften. SoM als Marketing oder Vertriebskanal zu nutzen sind nur zwei Beispiele für Fehler, die Unternehmen machen können. „Aber der schlimmste Fehler von allen ist, zu versuchen in SoM erst gar keine Fehler zu machen“, so das Fazit von Dirk Ploss, Parner Cubic Consulting.

Aber wie ist eigentlich der momentane Status? Wie wird SoM von den Unternehmen genutzt? Stefan Fink, Vorstandsvorsitzender der Fink & Fuchs Public Relations AG, stellte die gerade veröffentlichten Daten der Studie Social Media Governance 2011 vor. Insgesamt haben börsennotierte Unternehmen die meisten Erfahrungen mit SoM, ebenso NGO’s. Die am häufigsten genutzten Tools sind laut Studie: YouTube mit 51 Prozent, Twitter & Co. mit 50 Prozent und Blogs mit rund 30 Prozent der Befragten. „Es gibt immer noch zu wenige übergreifende Strategien“, beklagt Fink. Stattdessen würden Strategien für eine Plattform, wie beispielsweise Facebook entwickelt. Hier gibt es also noch Entwicklungspotential.

Die sozialen Netzwerke werden nach Einschätzung der Experten beim Social Media Kongress in Zukunft eine große Bedeutung für unsere Kommunikation haben. Schon jetzt treten E-Mail und Telefon, zumindest bei einem Teil der Bevölkerung, in den Hintergrund – zugunsten von Chatdiensten oder Plattformen wie Facebook oder Google+. Deshalb dürfen auch Unternehmen diesen Zug nicht verpassen, um den Anschluss an die Kunden nicht zu verlieren.

Weitere Beiträge zu den Themen des Kongresses folgen in Kürze.

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